musste ich erstmal erbärmlich lange warten - ich hab ja Zeit, aber nervig isses doch. Dafür habe ich einen sehr engagierten und anscheinend kompetenten Arzt erwischt, der sich viel Zeit für mich genommen hat.

Entsetzt über den langen Behandlungsablauf hat er nach eingehendem Studium des MRT und der Blutwerte vorgeschlagen:

Er macht das Gelenk auf in Höhe der Daumensehnen, entfernt das entzündete Gewebe und schaut nach, ob das Gelenk angegriffen ist. Das Gewebe wird eingeschickt und untersucht, möglicherweise liegt hier Rheuma vor. Da ist dann aber medikamentös etwas zu machen.

Er schlug als Termin den 19. Juni vor - oh nein, bitte nicht wieder so lange warten und nixtun. Er hatte ein Einsehen mit mir, auch angesichts dessen, dass ich Ende Juli den Wanderritt machen und die Prüfung zum Rittführer ablegen möchte. Jetzt bin ich am Dienstag nach Pfingsten im OP-Plan eingetragen. Geht doch, danke Herr Doktor!

Am 24. Mai muss ich zum Narkosegespräch hin, Dienstag soll ich mich bringen und abholen lassen. Vor allem muss gewährleistet sein, dass ich auch über Nacht nicht alleine bleibe. Doof, da ich ja erstmalig seit 34 Jahren alleine lebe. Aber inzwischen konnte ich auch das regeln.


Tja, spätestens jetzt wäre der Kroatienurlaub ins Wasser gefallen. Nun ärgert es mich nicht mehr allzu sehr, mit der Aussicht, bald wieder gesund zu sein. Ein wenig mulmig ist mir nur bei dem Gedanken, was für bleibende Schäden bei der OP entstehen können.