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sind auch überstanden, dieses Jahr das erste Mal ohne die eigenen Kinder. War schon irgendwie komisch. Die Lieblingstochter feierte mit der Familie des Lieblingssohnes und ich selbst mit der Familie des Landmanns. Ganz traditionell mit gemeinsamem Kirchgang, Essen und Päckchen unter'm Weihnachtsbaum. Vorher haben der Landmann und ich noch gemeinsam musiziert - leider konnte ich nur Flöte spielen, ob ich jemals wieder Gitarre spielen kann, steht noch in den Sternen.

Es war ein schönes Weihnachtsfest, am meisten habe ich mich gefreut, dass gestern meine Lieblingstante mit meinem an Parkinson und Demenz erkranktem Lieblingsonkel zu uns zum Essen gekommen sind. Meine Kinder und Schwiegertochter mit Kind waren auch dabei und wir haben einen lustigen Nachmittag gemeinsam verbracht.

In der Vorweihnachtszeit bin ich tatsächlich zur Handarbeiterin mutiert eek . Eigentlich sollte der Landmann von mir ein Paar selbstgestrickte Socken bekommen, aber Stricknadeln und meine kaputte Hand sind leider ein Widerspruch in sich. Eine Woche vor Weihnachten habe ich mich dann entschlossen, die Häkelnadel in die Hand zu nehmen. Ab ins Wollgeschäft, Wolle und Nadel gekauft - die Anleitung bekam ich dazu - und eine Mütze gehäkelt. Das hat mir so viel Spass bereitet, dass ich meiner Tochter und auch der Schwiegertochter jeweilse eine gefertigt habe!

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Ein wenig muss ich noch üben, habe aber schon diverse Vorbestellungen cool .


Noch etwas ganz Einschneidendes hat mich heute erreicht: Mein Rentenbescheid! Es wundert mich nur, dass die Rente rückwirkend zum 13.03.2013 bewilligt wurde. An diesem Tag soll ich einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gestellt haben. Ja, natürlich, das war der Rehaantrag, den ich auf Veranlassung meiner Krankenkasse stellen musste. Die Reha konnte ich ja erst Ende August antreten. Die errechnete Nachzahlung wird leider nicht ausgezahlt, sondern mit evtl. Ansprüchen der Krankenkasse, Arge (da hab ich ja nix bekommen) oder anderen Stellen verrechnet. Bin ja mal gespannt, ob davon noch was übrigbleibt oder ob auch mit dem Übergangsgeld verrechnet wird, das ich seit Ende August beziehe.


Die Höhe des erlaubten Zuverdienstes liegt auch in etwa dort, wo ich sie vermutet hatte. Heisst ich kann, wenn ich endlich gesund bin, noch ca. 5 Stunden arbeiten. Problematisch wird es sicherlich, wenn ich noch einmal operiert werden muss, was äußerst wahrscheinlich ist. Dann werde ich wohl Arbeitslosengeld beantragen müssen und das wird dann wohl nur nach der reduzierten Stundenzahl berechnet. Upssala - noch einige Monate Schmalhans bei mir.


So langsam komme ich in Umzugsstimmung, die Wohnung ist ja zum 31.03.2014 gekündigt und es ist eine ganze Menge zu tun. Blöd nur, dass ich immer Hilfe brauche. Von meinen Kindern habe ich mir zu Weihnachten einfach nur Zeit gewünscht und die ist mir zum Glück zugesagt worden. Auch ein lieber Reitkollege hat mir angeboten, nach Feierabend auf dem Heimweg bei mir reinzuschauen, um einige Kartons in mein Auto zu packen. Schön wenn man so eine Familie und Freunde hat.

Einige Sorgen habe ich noch, vor allem wünsche ich mir, dass endlich meine Hand wieder schmerzfrei und gebrauchsfähig (wenn auch nur eingeschränkt) wird.


Meinen Lesern wünsche ich für das kommende Jahr vor allem Gesundheit, natürlich auch Zufriedenheit und ein besseres Jahr als das vergangene.

Wir lesen uns im neuen Jahr!

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 30.12.2013



meldete sich gestern an, um mir ein wenig zu helfen. Naja - die meiste Zeit haben wir mit Cappu-Trinken und Abendbrot-Essen verbracht.

Nebenbei habe ich noch das Wohnzimmer aufgeräumt, Fenster geputzt, sie hat einige Sachen für mich in den Keller getragen.

Später kam noch die Lieblingstochter und wir haben lecker Spaghetti Bolognese gegessen. Schöner erfolgreicher Nachmittag!


Heute ist Weihnachtsfeier im Amt angesagt und danach werde ich in meiner Wohnung noch die Küche auf Vordermann bringen und auch dort das Fenster putzen.

Weihnachtlicher Putzwahn? Nöööööööö
Donnerstag kommt die Immobilienmaklerin, um Fotos der Wohnung zu machen, um sie besser vermieten zu können. Schließlich habe ich ja schon gekündigt smile

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 17.12.2013





Keine Ahnung! Meine Wiedereingliederungszeit ist Mittwoch vorüber, mein Teilerwerbsminderungsrentenantrag noch nicht durch. Meine Schmerzen auch immer noch da, nix verändert also.
Heute Nachmittag Termin beim Orthopäden, dann weiss ich hoffentlich mehr.
Mein Wunsch ist, die Wiedereingliederungszeit zu verlängern (und unter 6 Stunden täglicher Arbeitszeit zu bleiben), bis der Rentenantrag durch ist.
Alternative wäre, sich "gesund"schreiben zu lassen und Urlaub nehmen bis zum Rentenbescheid. Allerdings: welcher Arzt schreibt mich gesund? Keiner - und vllt. ist dann auch wegen der Vollzeit (auch bei Urlaub) der Rentenantrag gefährdet.

Sollte die Wiedereingliederungszeit nicht verlängert werden, falle ich in die Arbeitslosigkeit. Das wäre absolut fatal für mich, von dem Geld könnte ich nichtmal meine laufenden Fixkosten begleichen.

Dass in solch einer Situation neben den gesundheitlichen Einschränkungen noch depressive Phasen kommen, ist wohl verständlich. Existenzängste sind übel!

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 09.12.2013



Bine: Ja klar,


ich wollte Bratkartoffeln machen, aber doch nicht so !!! ch

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Boah - das stinkt hier vielleicht...

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 05.12.2013



Bine: Bitte feste




die Daumen drücken: Ich muss gleich zu meinem Vorgesetzten, um einen mega-langen Urlaub nach meiner Wiedereingliederungszeit zu beantragen. Mehr als 5 Std. kann ich einfach nicht arbeiten - und mein Teil-Erwerbsunfähigkeits-Rentenantrag ist immer noch nicht durch - dank des blöden LBV, das schon seit über 3 Wochen auf ner Bescheinigung sitzt.

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 05.12.2013



Bine: Positives



gibts natürlich auch zu berichten:

Der Landmann und ich wollen nicht mehr getrennt leben . Mein derzeitiger Vermieter wird sich freuen, bin ich doch eine ungemütliche Mieterin in einer ungemütlich kalten weil nicht warm werdenden Wohnung. Wieder Umzug - und das einhändig. Da wird noch einiges auf mich zukommen... Gut dass sowohl der Landmann als auch ich tolle Kinder haben, die mir schon ihre Hilfe zugesagt haben.


Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 02.12.2013



Bine: Hurra



ich lebe noch!


Dachte ich, das Albtraumhaus wäre die unendliche Geschichte an sich, musste ich mich eines Besseren (schreibt man das jetzt groß oder klein?) belehren lassen - leider -.

Nach 22 Monaten Arbeitsunfähigkeit noch immer kein wirkliches Ende in Sicht. Klar, ich bin am arbeiten, allerdings im Zuge der Wiedereingliederung, die wahrscheinlich scheitern wird. Von 2 über 3, 4 und jetzt 5 Stunden täglicher Arbeit schwillt mein Handgelenk immer mehr an. Die Teilversteifung hat gar nix gebracht, die Schmerzen sind so stark wie zuvor, Lemgo sagt, die Schraube säße nicht richtig fest und der Schraubkopf sei zu hoch, da müsse dringend "nachgebessert" werden. Ah ja - ist das jetzt Zickenkrieg zwischen 2 Kliniken? Kommenden Montag werde ich mich mich meinem Orthopäden beraten, hoffentlich ist er gut drauf und plant genügend Zeit für mich ein.

Schnauze sowas von voll !!!

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 02.12.2013