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Bine: Und wieder



nur ein schäbiges Unentschieden bei meiner Lieblingsmannschaft.

Menno - ein grottenschlechtes Spiel, hab mir fast was abgefroren, so kalt und windig war es auf dem "Balkon". Führung durch die s/w/b Jungs in der 6. Minute, kurz vor Spielende dann ein unberechtigter Elfmeter für unsere Gegner.

Selbst hier bleibt mir kein Erfolg und etwas Freude vergönnt.

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 31.03.2012



Bine: Zitat



Jede Sucht hat einmal als Suche begonnen.

Andreas Tenzer


Herr Dr. von Hirschhausen sagt es so:

(beim Vergleich von Yoga und Besaufen):

... beide suchen den Zustand, wo man nicht mehr nachdenkt. Denn hinter jeder Sucht steckt die Sehnsucht, nämlich dass das Grübeln aufhört und dass wir uns wieder verbunden fühlen...



Wo meine Gedanken sind, brauche ich nicht zu erwähnen.

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 31.03.2012



seit dem 27. febr. bin ich wegen der starken schmerzen in meiner linken hand/handgelenk krankgeschrieben. erste diagnose war sehnenscheidenentzündung. maßnahme waren schmerztabletten (ibuprofen, obwohl ich dem arzt sagte, die wirken bei mir nicht) und eine gelenkschiene. einstellbar in unterschiedlichen stellungen für den tag und für die nacht.
keine veränderung, geschweige denn verbesserung. dann diagnose karpaltunnensyndrom, andere schmerzmittel (die auch nicht wirkten), überweisung zum neurochirurgen und veränderte einstellung der schiene, nur nachts zu tragen. gestern dann endlich nen termin dort gehabt. diagnose: kein karpaltunnelsyndrom, ab zum mrt. termin durch praxis: 30. april !!!
die schmerzen sind nicht mehr auszuhalten, der linke arm nicht nutzbar, jede bewegung und auch das stillhalten schmerzt dermaßen, dass mir regelrecht übel wird.
jetzt versuche ich, in den örtlichen krankenhäusern einen früheren termin fürs mrt zu bekommen. keine chance - die krankenhäuser dürfen das nicht, da keine kooperation mit meiner krankenkasse (techniker krankenkasse) besteht. das darf doch wohl nicht wahr sein eek .
auf den rückruf einer örtlichen klinik warte ich noch.

schlimm für mich auch, dass noch nicht geklärt ist, woher die schwellungen und schmerzen kommen und vor allem, dass ich kurzfristig aus der gehaltsfortzahlung rausfalle und dann das niedrigere krankengeld beziehen muss. nur weil keine termine bei ärzten und krankenhäusern zu bekommen sind.

kennt ihr das, vor schmerzen fast kot*en zu müssen und mit dem kopf gegen die wand rennen zu wollen?

... und dann denke ich an die hohen überschüsse, die die krankenkassen haben ... und mir wird noch mehr übel.


daumen drücken, dass die klinik sich zurückmeldet.


entschuldigung dafür, dass ich nur kleine buchstaben schreibe. ich kann nur die rechte hand benutzen.


nachtrag: rückruf der klinik sehr prompt, termin 4.4. um 10 uhr . allerdings benötige ich eine einweisung zur prestationären abrechnung. ob ich diese bekomme, konnte mir von der arztpraxis nicht bestätigt werden, dafür muss ich montag früh dort persönlich hinkommen. ich kann nur noch den kopf schütteln neutral .

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 30.03.2012



Bine: Puhhhhhh


das war ein anstrengender Tag!

Die Sohnfreundin kam morgens - Sohn war zum Glück schon zur Arbeit - und weinte sich bei mir aus. Natürlich mische ich mich in ihre Beziehungsprobleme nicht ein, bin aber für beide da, was natürlich in einen ungeliebten Spagat ausarten kann.
Sie konnte einfach nicht alleine sein, also hatte sie hier Asyl, bis nachmittags. Zuhören, trösten, mit Kaffee und Cappu versorgen war angesagt. Viel geschafft habe ich daheim leider nicht.

Dann bin ich nach nem Telefongespräch mit unserem Anwalt zu R. gefahren, um mit ihm zu besprechen, wie wir mit den Horrorvermietern weiter verfahren. Mit einem leckeren Spaghettieis zum Auftauen der Stimmung waren es schöne 1,5 Stunden. Die nächtlichen Albträume sind jetzt auch verschwunden. Da merke ich erstmal, wie wichtig es ist, diese Probleme gemeinsam in Angriff zu nehmen.

Mit Sohnemann habe ich dann einen neuen Fernseher gekauft - schließlich freute ich mich schon seit einigen Tagen auf den Abendfilm im ZDF. Hat mit dem Aufbauen auch grad so geklappt, dass ich ihn sehen konnte.

Gemütlich ins Sofa gekuschelt klingelte dann mein Handy, ein lieber Freund wurde von seiner Frau rausgeschmissen, ob er nen Stündchen zu mir kommen könnte. Da er für mich da ist, bin ich es natürlich auch - und so verging dann bis 23.30 Uhr der Abend mit Zuhören und Reden.

Auch wenn der Tag sehr anstrengend war tat es gut, auch mal zurückgeben zu können, was die Freunde mir in meinen schlechten Tagen gegeben haben.

Geschlafen hab ich bis grad eben, also 9 Uhr ! Völlig ungewöhnlich für mich, aber sicherlich notwendig. Zum Glück hat Sohnemann nicht vergessen, den kaputten Fernseher in mein Auto zu verfrachten, damit ich ihn gleich zum Wertstoffhof bringen kann.


Schaun wir mal, was der sonnige Tag heute noch für mich bereithält.


Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 20.03.2012



Bine: Als würden



meine Baustellen noch nicht reichen: Jetzt hab ich noch einen vorläufigen Mitbewohner - gut dass ich das Gästebett allein zusammenbauen konnte und es am Samstag fertig zur Benutzung stand.

Letztes Jahr - noch im Haus - die Tochter.
Jetzt - in der neuen Wohnung - der Sohn.

Einmal Mama -> immer Mama.


Trotz Ärgernisse durch blöde SMS von R., der verflixten 90. Minute beim Derby, einigen Gläschen Bier und dem Einzug von Sohnemann bin ich dann Samstag abend doch noch zum Konzert gegangen. Eigentlich nur, weil ich für einen Bekannten der Elektrikerfreundin noch ne Eintrittskarte besorgt hatte und dieser die nun brauchte.
Gut, dass ich hingegangen bin!!! Es war ein schöner Abend mit netten Menschen, der mir viel neues Selbstbewusstsein gegeben hat. Abzappeln macht Spass, auch wenn die Freude nicht lange anhält.

Gestern dann mit nem gemeinen Haustierchen im Kopf die Lieblingstochter eingepackt und zum Geburtstagskaffee des Schwesterleins gefahren. Erkenntnis meinerseits: ich bin ein absoluter Familienmensch! Nichtlein (Tochter meines Bruders) für Freitag zum "Ponyreiten" eingeladen. Auch beim Bruder hängt der Haussegen äußerst schief, allerdings scheint es beruflich bei ihm wieder etwas aufwärts zu gehen. Das lässt die Hoffnung, mein verliehenes Geld doch noch irgendwann wiederzusehen, etwas aufleben.

Schlimm für mich ist diese Schlaflosigkeit: die Frechheit der ehemaligen Vermieter und die möglichen Folgen rauben mir den Schlaf, das kann ich alles nicht ausblenden. Im Augenblick scheint die Sonne, hoffentlich bleibt das so, dann werde ich versuchen, mittags ein kleines Schläfchen auf der Terrasse zu halten.

Zu allem Elend hat sich dann gestern abend kurz vorm Sonntagskrimi noch mein Fernseher verabschiedet. Das ist wirklich ärgerlich, zumal meine Finanzen eigentlich keinen Neukauf zulassen. Da muss ich mal gucken, wie ich das Problem lösen kann. Früher hab ich immer über dieses blöde Ding gemeckert, jetzt, wo ich alleine bin, schaue ich doch öfter mal... Aber auch hierfür wird sich sicherlich eine Lösung auftun.

Höhen und Tiefen eben...

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 19.03.2012



Bine: Immerhin



dreieinhalb Stunden habe ich geschafft. Hoffe, dies bisschen Schlaf bringt genügend Energie, den Tag heute genießen zu können.


Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 17.03.2012



Nachricht von der Vermieterfront. Unverschämtheiten, Geldforderung (Miete für März), falls wir nicht zahlen, wird eingeklagt. Abrechnung erst zum Jahresende. Kaution wird erst nach 6 Monaten zurückgezahlt. Decken müssen gestrichen werden, da wir ja starke Raucher waren eek . Das fasse ich ein anderes Mal zusammen - es ist wieder eine Odyssee - und der Anwalt scheint nicht wirklich motiviert zu sein twisted .


Ich kann nicht schlafen, alles geht mir im Kopf rum. Mit R. habe ich noch nicht gesprochen, will mich ja zurückziehen und jeder Kontakt und die häufige Ablehnung schmerzen mich zu sehr.

Fühle mich so alleingelassen - es ist so ungerecht.




Ja, ich versuche, alles in den Griff zu bekommen, habe auch Gesprächspartner, die mir für den Augenblick gut tun, aber das hilft mir leider nicht weiter.

Morgen werde ich R. anrufen und versuchen, mich Sonntag früh mit ihm zu treffen, um alles weitere zu besprechen.


Den morgigen Tag versuche ich mir nicht versauen zu lassen, schließlich ist das lang ersehnte Derby gegen die Unaussprechlichen, auf das ich mich seit Wochen riesig freue. Und abends ist ein Konzertbesuch angesagt, fußläufig erreichbar und schöne fetzige Musik mit einigen Bekannten. Hoffentlich kann ich das wirklich genießen ...

Aber erstmal muss ich schlafen können ...


Auf Nachricht von der BFA bezügich meines Kurantrags warte ich auch schon lange. Mitte letzter Woche hatte ich dort telefonisch nachgefragt, ob inzwischen entschieden sei. Obwohl dort meinen neue Adresse bekannt ist, wurde mir die Entscheidung am 23.02. an die alte Adresse geschickt, trotz Nachsendeantrages ist hier aber noch nichts angekommen.

Zu viele Baustellen - Nerven am Ende. Aber noch nicht so weit, dass ich mich nicht mehr freuen kann über Kleinigkeiten.

Schlafen - ich möchte einfach nur schlafen können!

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 17.03.2012



von mir, aber ich lebe noch. Mehr schlecht als recht, aber immerhin.

Mit vielen Tiefen und ein paar wenigen Höhen, an denen ich mich festhalte. Mit starken Schmerzen, großer Unzufriedenheit, Motivationslosigkeit und Nicht-Verstehen-Können. Mit Wollen, aber nicht Können wegen des kaputten Armes. Zwar krankgeschrieben, aber nahezu zur Untätigkeit verdammt. Viel zu viel Zeit für Tränen und Gedanken, die ich eigentlich ausblenden möchte.

Aber das wird schon wieder - die Sonne scheint !

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 15.03.2012