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Bine: Hach

Gestern abend, ca. 21.45 Uhr.
Klarer Himmel - fast Vollmond - mystisches Licht.
Ich stehe am Fenster, schaue über die Lichter der Stadt und lasse meine Gedanken schweifen. Die Zeit vergeht, etwa eine halbe Stunde in Träumereien.

Plötzlich von hinten eine zarte Umarmung, ein Kinn auf meiner linken Schulter.

Ich: Duhuuuuuuu?
Liebster: ne - ich möchte hier auch nicht weg.

Ohne Worte.

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Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 29.01.2010



Bine: Ohne Worte



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Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 22.01.2010



Bine: Nörgel ....



Ich fühle mich einfach nur uer

Unausgeschlafen, da mir sämtliche Knochen schmerzen (ich will endlich wieder in meinem Bett schlafen können !!!), abends nicht einschlafen und morgens nicht aufstehen können.
Total angespannt, weil mir so viele Dinge im Kopf umherschwirren.

Lange immer wiederkehrende nervende Gespräche mit den Vermietern, stichhaltige Argumente, die ständig gegen die Wand laufen, harte Anstrengung, sachlich zu bleiben, obwohl eigentlich der Kragen kurz vor’m Platzen ist ch .
Diskussionen mit dem Liebsten darüber, bei denen wir zwar einig sind, die aber doch sehr anstrengen.
Ständige Telefongespräche, Abstimmungen, Absprachen, Mitteilungen, damit’s im Haus weitergeht.

Jede Menge anderer Sorgen, die nicht publik gemacht werden. Dazu noch der Dienst im Amt, der hohe Konzentration, Flexibilität und Freundlichkeit braucht.

Urlaub? Da hätte ich in der momentanen Situation auch keine ruhige Minute, außerdem auch keine Kohle, um wegzufahren, von den Urlaubstagen mal ganz abgesehen.

Die kleinen „Auszeiten“ beim Pferd schaffen es nicht mehr, das innere Gleichgewicht herzustellen. Auch die Entspannungsübungen, die mir sonst sehr gut getan haben, wirken nicht.

Alles etwas viel im Augenblick eek .

… und der Lieblingsfußballverein musste gestern auch mal wieder enttäuschen …

Bleibt einfach nur zu hoffen, dass ich genügend Kraftreserven habe, diese Situation weiterhin zu meistern – und mich ein wenig auf die Auszeit im Juni am Meer freuen.

Ich schaff das schon wink – und morgen sieht die Welt bestimmt wieder anders aus !

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 19.01.2010




dann mal weiterlesen:

Der Liebste hat - während ich zur Arbeit gehen durfte - erstmal alles an Eimern zusammengesucht, was zu finden war; und ich habe verdammt viele Eimer (eigentlich für's Pferdi). Auf einer Breite von ca. 50 cm über die gesamte Raumlänge tropft es wie hulle - O-Ton meines Arbeitskollegen: schöne Tropfsteinhöhle. Früh um 8 hat er telefonisch die Vermieter aus dem Bett geklingelt und der erste Satz, den er zu hören bekam war: Hätten Sie mal lieber den Schnee vom Dach geschüppt, dann wär das sicher nicht passiert ch .
Um 10.45 kam dann ein Dachdecker, der meine Befürchtung bestätigte:
Die Bitumenbahnen auf dem Dach sind nicht fachgerecht verdichtet worden, die Einfassung des Schornsteines wurde mit Blei gefertigt, was lt. seiner Aussage sträflich gewesen ist. Jetzt taut es, das Wasser steigt, kann durch die gefrorenen Abläufe (was ja bei diesen Temperaturen normal ist) nicht ablaufen und zieht seinen Weg unter die Dachpappe.

Willkommen Wasser im Haus! Auch im Heizungsraum fühlst Du Dich jetzt ja schon sehr wohl .

Das Dach der Garage und des Heizungsraumes muss komplett neu gemacht werden eek , kann aber jetzt wegen der Witterung noch nicht gemacht werden. Notdürftig hat er dem Wasser neue Wege geschaffen, so dass das große Tropfen hoffentlich bald vorbei sein wird.

Der Vermieter hat sich seitdem nicht mehr blicken lassen - er traut sich scheinbar nicht mehr.


Trotz allem: Wenn hier etwas ist, handelt der Vermieter wirklich sofort. Das gibt es auch nicht überall.
Nur diese Sprüche könnte er sich gerne sparen.
Z.B. wurde auch das Laminat gestern nicht verlegt, der Handwerker wurde spät abends noch angerufen, die Pakete müssten mindestens 3 Tage bei Raumtemperatur liegen, vor allem nicht übereinander, sondern nebeneinander! Weiterhin muss der Teppich vor dem Verlegen auch 3 Tage offen liegen! Wo soll das ganze Zeugs bloß hin? Schließlich wird ja auch noch gemalert hier.
Ach - ich glaube das nennt man: Altersstarrsinn mad .

Aber ich freue mich dennoch: In die neue Flurfarbe bin ich regelrecht verliebt und die rote Wand im Wohnzimmer sieht einfach traumhaft aus e .


Mal sehn, wie es weitergeht!

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 16.01.2010




Morgens 5 Uhr auf dem Ubbedisser Berg:

Völlig tranig schleiche ich mich vom Gästezimmer durch kleinen Flur, Garagenraum Richtung Heizungsraum, um endlich in den warmen Wohnbereich zu kommen. Doch halt: was war das für ein Geräusch? eek
3 Schritte zurück, Licht angemacht, verschleierter Blick an die Decke des Garagenraumes:


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Jetzt erstmal Augen reiben, dann die erschreckende Erkenntnis:

Der nächste Wasserschaden!

Ich will nicht mehr!!!


Soooo viel Schnee liegt doch gar nicht, das muss ein Flachdach doch aushalten können!

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Wie Ihr seht, ist der linke Teil des Gebäudes mit einem Flachdach ausgestattet. Links vom Schornstein (Pfeil) kommt das Wasser durch.


Tja, den Liebsten aus’m warmen Bettchen geschmissen, fix Fotos gemacht, dann mit nem Wischer erstmal die Wassertropfen entfernt, da dort ja schließlich ein Teil unserer Möbel untergebracht sind, vor allem die Matratze (auf der ich ja unbedingt am Wochenende wieder schlafen möchte).

Der Liebste meint, es käme vom Schornstein – meiner Meinung nach absoluter Quatsch! Da ist die Verdichtung des Flachdaches kaputt, sonst käme dort nicht so viel Flüssigkeit durch.

Nun darf er (zu angemessener Uhrzeit) mal wieder den Vermieter informieren – und dieser darf den nächsten Schaden der Versicherung melden.

Viel Spass dann auch noch ….

…. To be continued ...


jetzt erstmal e

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 15.01.2010



Aufgrund der Wetterbedingungen und der Auswirkungen des Wasserschadens komme ich einfach zu gar nix mehr.

Die Maschinen sind seit letzter Woche Dienstag abgebaut, die Handwerker sind einfach eine Katastrophe . Betongeschmiere auf dem nicht abgedeckten Sofa, Dreck wohin man schaut. Auch die Koordination mit den Handwerkern klappt nicht so wirklich. Der Fliesenleger macht mehr kaputt als heile, dadurch haben wir jetzt nicht mehr genügend Ersatzfliesen. Einzig der Maler scheint kompetent, aber das werden wir ja Mitte nächster Woche sehen, wenn (hoffentlich) alles wieder bewohnbar ist.

Ständig hänge ich am Telefon, vermittle zwischen Vermieter und federführenden Firma, bemängele dort die handwerklichen Arbeiten, immer wieder Rücksprachen mit allen möglichen Leuten. Das kostet unglaublich Zeit und vor allem Nerven.

Erschwert werden die Arbeiten durch das Wetter: vergangenen Samstag haben wir zu zweit 6 Stunden Schnee geschüppt. Schließlich müssen die Handwerker mit dem ganzen Material ja auch unser Haus erreichen können.

Morgen jedoch werde ich (versuchen) mir einen schönen Schneeausritt (zu) gönnen!
Hoffentlich klappt’s!


Eine liebe Reitfreundin, die mich im vergangenen Jahr auf meinen Wettkämpfen betreut hat, wird heute 30 Jahre jung *hach*. Für sie habe ich eine hoffentlich tolle Geburtstagsüberraschung idea : 5 Tage Cuxhaven-Urlaub mit Pferd! Gestern gebucht zum Wunschtermin Anfang Juni. Echt prima, bin schon auf ihr Gesicht gespannt. Sie träumt schon seit Jahren davon, mit ihrem Pferd durch’s Watt zu reiten, ich kenne das bereits, war selber schon 5x mit meinem Adler dort.

Diese Vorfreude muss mich jetzt hochhalten, bis die stressige Zeit im Amt (Statistik 2009 uer ) und zuhause sowie die 3 kostenfressenden Ärgerlichkeiten, die mich seit Jahren begleiten, ausgestanden ist.

Achja, Schnee gibt’s hier auch, und zwar nicht zu wenig. Vorteilhaft, wenn man im Wald wohnt, ist die weisse Stille, das Knacken der Bäume, das leise Schleichen des Wildes. Schön, das alles wahrnehmen zu können.

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Mir geht’s gut – ich hoffe, Euch auch


Nachtrag:


Üblicherweise mache ich nicht solche üppige Geburtstagsgeschenke, allerdings wird diese Freundin 30, halt nen "besonderer" Geburtstag. Zum anderen hat sie mein Pferd und mich ganz uneigennützig im vergangenen Jahr auf 3 verschiedenen Distanzritten betreut, also 3 Wochenenden für mich geopfert, Wind und Wetter getrotzt, sich von ungesundem Essen ernährt......
Ohne sie hätte ich bei diesen Wettkämpfe gar nicht starten können. Es ist ein großes Dankeschön von mir, zumal sie mir ihre Bereitschaft zum Trossen in diesem Jahr wieder zugesagt hat.

Kategorie: Bine
Geschrieben von: Bine am 14.01.2010